Wärmestube Fr., 22 Feb. 10:00

Bibel lesen Fr., 22 Feb. 19:30

Choralamt So., 24 Feb. 10:00

Wärmestube Fr., 1 März 10:00

Ökumenischer Weltgebetstag: Kommt, alles ist bereit! Fr., 1 März 19:00

Wärmestube Fr., 8 März 10:00

Bibel lesen Fr., 8 März 19:30

Wärmestube Fr., 15 März 10:00

Geburtstags-andacht Do., 21 März 15:00

Wärmestube Fr., 22 März 10:00

Bibel lesen Fr., 22 März 19:30

Wärmestube Fr., 29 März 10:00

Eröffnung Georgia Creimer Do., 4 Apr. 19:30

Bibel lesen Fr., 5 Apr. 19:30

Stabat Mater Mi., 17 Apr. 19:30

Bibel lesen Fr., 19 Apr. 19:30

Osternachtsfeier So., 21 Apr. 05:00

Ökumenischer Weltgebetstag der Frauen 2019 – Slowenien
Am Freitag, den 1. März 2019 findet um 19 Uhr der - weltweit gefeierte - Weltgebetstag
der Frauen statt, für das Dekanat 13 bei uns in der Konzilgedächtniskirche. Frauen
aus Slowenien haben den Gottesdienst unter dem Thema „Kommt, alles ist bereit!“
(Lk 14,15-24) vorbereitet.
Wir sind eingeladen, unser südliches Nachbarland Slowenien besser kennenzulernen.
Allzu oft dient es leider nur als Durchzugsland auf dem Weg nach Kroatien, dabei hat
das kleine Land zwischen den Alpen und der Adria sehr viel zu bieten. Vor allem beeindruckt
es durch seine vielfältige Naturlandschaft, seine Pflanzen - und Tierwelt, malerischen
Städtchen und nicht zu vergessen die langjährige gemeinsame Geschichte mit
Österreich. Flüsse wie die Sava und die Soča prägen die Landschaft, der Triglav
(2.864 m) in den Julischen Alpen als höchster Berg Sloweniens ist ein Wanderparadies.
Bekannt sind die Salzgärten bei Piran, die Tropfsteinhöhlen von Postonja (Adelsberger
Grotte) und Škocjan. Im Osten des Landes, bereits Teil der Pannonischen Tiefebene,
wächst Wein, und es entspringen Mineral -und Thermalquellen wie in Rogaška Slatina.
Nicht zu vergessen die Hauptstadt Ljubljana mit den architektonisch sehenswerten Bauten
von Josef Plečnik.
Die Liturgie des Weltgebetstages wendet sich den Menschen der Randgruppen der
slowenischen Gesellschaft zu, unter anderem den Roma. Schätzungen zufolge leben
derzeit rund 10.000 Roma in Slowenien, sie sind statistisch nicht erfasst. Laut einer
Umfrage haben 80 Prozent von ihnen keinen Pflichtschulabschluss. Viele der Kinder
wachsen vorwiegend in ihrer Muttersprache Romanes auf und lernen erst in der Schule
Slowenisch, was den Schuleinstieg erschwert. Aufgrund der schlechten ökonomischen
Lage tragen die Kinder schon früh zum Familieneinkommen bei. Der Verein
„Kljuc“ (slowenisch: Schlüssel) unterstützt Überlebende von Frauenhandel und Zwangsprostitution
beim Start in ein gewaltfreies, unabhängiges Leben. Gleichzeitig klärt die
Organisation an Schulen und bei öffentlichen Veranstaltungen über Frauen und Menschenhandel
auf und leistet Präventionsarbeit bei besonders stark gefährdete Gruppen.
Im Roma-Dorf Pušča organisieren sich die Frauen für mehr Anerkennung, Gerechtigkeit
und ein selbstbestimmtes Leben.
Das von den slowenischen Frauen gewählte Gleichnis aus dem Lukasevangelium
lädt alle zum Gastmahl ein. Die Freunde haben keine Zeit, da ruft der Gastgeber die
Armen und die Kranken, die Blinden und die Lahmen, die Ausgestoßenen und Benachteiligten,
und lädt sie zum Fest ein. Jenen, die am Rande unserer Gesellschaft leben, bietet
das Gleichnis Hoffnung. Denn: Es ist noch Platz! Es gibt Raum zum Leben und alle
können satt werden. „Komm doch! Du bist gewollt und wirst gebraucht.“ Gott ist entgegenkommend,
im gemeinsamen Mahl ist das Reich Gottes gegenwärtig, Menschen werden
geheilt, seelisch gestärkt, und eine neue Gemeinschaft entsteht.
Sie sind herzlich eingeladen mitzufeiern, Männer und Frauen, verbunden mit der ganzen
Welt.
Angela Blaschek
Ökumenebeauftragte

Fürs neue Jahr
Jemand ist entgegenkommend, das bedeutet, er ist freundlich, er geht auf andere zu, nimmt andere wahr, ist aufmerksam und kümmert sich um das, was um ihn herum vor sich geht. Das muss nicht unbedingt absichtslos geschehen. Auch ein Verkäufer kann entgegenkommend sein. Die hohe Schule des Entgegenkommens ist aber doch jenes Verhalten, das im Blick auf den anderen nicht wieder den eigenen Vorteil im Sinn hat.
Gott ist entgegenkommend. Was soll das bedeuten? Es heißt, und davon weiß die Bibel viel zu berichten, er mache sich auf die Suche nach dem Menschen. Das fängt schon im Paradies an und geht so weiter in der Geschichte des Volkes Israel. In den Psalmen ist vielfach von der Suche des Menschen nach Gott die Rede, doch dieses Suchen ist ein Widerhall einer anderen, tieferen Suche, der Suche Gottes nach dem Menschen. Im Neuen Testament erhält diese Suche den Charakter einer ganz erstaunlichen Dringlichkeit.
Merkwürdig ist bei der Suche Gottes nach dem Menschen für mich nur eines: der Ort dieser Suche. Denn sie geschieht ja nicht dort, wo Leistung und Können der Menschen hell aufleuchten, wo Verdienste glänzen und Anerkennungen ausgetauscht werden. Gott ist entgegenkommend. Doch er begibt sich nicht in die Hallen der Paläste, in die Säle bedeutender Institutionen, in die Gesellschaftsräume der Wohlhabenden. Er begibt sich auch nicht in die Stuben der stets Korrekten, die Amtsräume der Pflichterfüller, in die Versammlungen der Braven. Das Entgegenkommen Gottes ist in ganz anderen Umgebungen zu erfahren.
Gott ist entgegenkommend. Er macht sich auf die Suche nach dem Versager und Verweigerer, nach dem Ausgestoßenen und dem Verachteten, nach dem Nutzlosen und Verbrauchten. Immer wieder werden in der Bibel jene Orte zu Orten der Gottesbegegnung, wo gerade nichts zu finden ist, die Wüsten, die Ödnisse, die leeren Landstriche der Seele, die sich scheinbar leblos ausbreiten ins Grenzenlose.
Wir leben in einer Gesellschaft der Tüchtigen. Was zählt, ist Leistung. Was Anerkennung findet, ist Erfolg. Was gilt, ist Durchsetzungsvermögen. Selbstverständlich besitzt auch diese Gesellschaft ihre Götter. Doch der Gott der Bibel, der entgegenkommende Gott, meidet solche Umgebungen. Wer sich nicht in die Zonen der eigenen Verzweiflung, des eigenen Versagens, der elementaren Wüsten des eigenen Lebens vorwagt, dem bleibt er fern. Mit all unserer Tüchtigkeit geben wir Gott keine Chance. Denn er will Wunder wirken, nicht Funktionen erfüllen. Er will das Neue und Unerwartete, nicht die Routine des Planbaren.
Die Einsicht, dass uns alles genommen ist, stellt uns in den Raum des Entgegenkommens. Wir sind nicht am Ende. Wir stehen erst am Anfang.
Ein schönes neues Jahr! Gustav Schörghofer SJ

So merket nun das Zeichen recht
Beleidigungen, Achtlosigkeit und Ignoranz sind überall anzutreffen. Vorwürfe folgen der falschen Interpre-tation von Gesagtem. Angenommen werden nicht gute, sondern niedrige Beweggründe. Weite Bereiche der Wirklichkeit werden ausgegrenzt, übersehen, verdrängt. Wer sich verletzbar macht, sich exponiert, wird übergangen oder als Schwächling behandelt, ein Würstel, eine lächerliche Figur. Wer nicht mitmacht beim allgemeinen Geschrei, dem immer lauter werdenden, sich ins Unerträgliche steigernden Kampf um Aufmerksamkeit, der wird gar nicht wahrgenommen. Die Stillen, die Verletzlichen, die Sanften und Unauffälligen haben keinen Platz in diesem Getümmel.
Christian Hutzinger ist ein stiller Künstler. Auch seine Arbeiten sind still. Die von ihm bemalte Wand in der Konzilsgedächtniskirche bleibt mit ihren feinen Bezügen zur Architektur sehr zurückhaltend. Durch eine Schar davor aufgestellter Sänger ist sie nun schwer beschädigt. Wer sieht das? Wen kümmert das?
Unsere Pfarrgemeinde nimmt sich jener Menschen an, die in Not geraten sind. Wir erfahren viel Unterstüt-zung. Wir werden lernen, genau zu sehen, uns zu kümmern. Wir werden Not auch dort entdecken, wo sie verborgen ist. Und nicht nur Not, auch die Stärke der anderen Menschen werden wir entdecken, ihren Erfindungsreichtum, ihren Lebensmut, ihre nicht zu entmutigende Freude. Wer präzise wahrnimmt, wer sich der Realität nicht verweigert, entdeckt Schätze dort, wo nur Not und Bedrängnis zu herrschen schei-nen. Warum sich Gedanken machen um ein beschädigtes Kunstwerk, das ohnehin bald übermalt wird? Weil die Art, wie Kunstwerke wahrgenommen werden nicht von der Art, wie Welt und Menschen erkannt werden, zu trennen ist. Beides hängt zusammen, bedingt sich, bekräftigt sich gegenseitig. Kunstwerke, Musik, Dichtung sind geschenkt, um uns im Besten unseres Lebens zu bestärken, in unserem Mut zum Zar-ten, zum Verletzlichen, zum Kleinen und Ausgelieferten.
Vieles von dem, was gesagt und geschrieben wird, verhallt scheinbar ungehört, versickert scheinbar unge-lesen. Warum das unaufhörliche Mühen um die Gegenwart eines atmenden Raums, in dem vor allem das Leise, das Unauffällige, das Stille und Verletzliche einen Ort finden? Dieses Mühen ist notwendig, wenn wir jenem Gott die Treue halten wollen, der für uns Mensch geworden ist. Weihnachten ist kein Fest der Gewinner, der Ich-Sager, der in den ersten Reihen breit aufgepflanzten Bedeutsamen. Weihnachten ist ein Fest der Stillen, derer, die sich in ihrer Verletzlichkeit, ihrem Zugehen auf die anderen immer wieder zum Narren machen. Weihnachten ist das Fest eines Gottes, der sich für uns zum Narren macht. Warum tut er das? Wohl nur, um das Lieben zu lernen, er mit uns und wir mit ihm. Deshalb geht er aus sich heraus, deshalb macht er sich verletzlich. Er tut das für uns, wir können es für ihn und mit ihm tun.

Ein schönes Weihnachtsfest! Gustav Schörghofer SJ

Die Schule des Sehens
In der PGR-Klausur dieses Jahres ist ein Leitbild für unsere Pfarre entworfen worden. Es heißt darin: Unsere Aufmerksamkeit widmen wir vor allem jenen Bereichen, denen die Aufmerksamkeit Jesu gegolten hat. Und dann ist unter anderem von einer Option für Kunst und Musik die Rede.
Nun ist angemerkt worden, dass eine Option für Kunst und Musik zwar lobenswert sei, aber mit der Auf-merksamkeit Jesu wohl wenig bis gar nichts zu tun habe. Wo haben Kunst und Musik für Jesus eine Rolle gespielt? Ich würde sagen: Sie haben für ihn keine Rolle gespielt. Es kommt auch gar nicht darauf an, ob sich Jesus diesem Bereich der Wirklichkeit, den es in der uns heute geläufigen Form damals ja noch gar nicht gab, zugewendet hat. Es geht mir selber beim Betrachten von Kunstwerken auch um etwas anderes als bloß darum, Kunst anzuschauen. Mir öffnet die Kunst, und das habe ich immer und immer wieder erfah-ren, einen besonderen Zugang zur Wirklichkeit. Sie schult meine Aufmerksamkeit. Sie ist für mich eine Schule des Sehens.
Worauf macht mich die Kunst aufmerksam? Sie zeigt mir, dass in den kleinen und oft übersehenen Dingen des Lebens Schätze zu entdecken sind. Sie zeigt mir, dass im Verworfenen Kostbarkeiten verborgen liegen, dass es im Mistkübel einen Schatz zu entdecken gibt. Sie eröffnet mir auch Freiräume dort, wo alles zu En-de, alles heillos verfahren, alles in eine Sackgasse geraten scheint. Die Kunst vermag es, in einer Welt von tausend Vergeblichkeiten, in einer Welt voll unlösbarer Situationen, heillosen Zwangs der Tatsachen einen Raum der Freiheit offen zu halten, ja diesen Raum herzustellen. Und all dem hat die besondere Aufmerk-samkeit Jesu gegolten. Er hatte einen Blick für die Wunder im Kleinen. Er vermochte es, die Welt so anzu-schauen, dass mitten in der Aussichtslosigkeit sich ein großer Horizont der Hoffnung auftat.
Allein durch die Art und Weise seiner Wahrnehmung hat Jesus Menschen Freiräume eröffnet. Denken wir an die Geschichte mit der Ehebrecherin (Joh 8, 2-11) oder an die Begegnung mit Zachäus (Lk 19, 1-10). Wer die Evangelien einmal unter diesem Gesichtspunkt liest wird entdecken, dass Jesu Blick auf die Welt immer befreiend und erlösend ist. Er nimmt in einer komplexen Wirklichkeit jene Bereiche der anderen wahr, die einen Weg ins Freie, ins Offene ermöglichen. Und genau das vermag die Kunst auch. Daher ist es durchaus angebracht, eine Option für Kunst und Musik damit zu begründen, dass wir unsere Aufmerksamkeit jenen Bereichen widmen, denen die Aufmerksamkeit Jesu gegolten hat.
Es wird daher eine Schule des Sehens geben, zu der ich jetzt schon herzlich einlade. Näheres dazu werden Sie bald erfahren.
Herzlich Gustav Schörghofer SJ

PGR-Klausur 2018

Am Samstag, 22.September, war unser Pfarrgemeinderat in Klausur und hat dabei für unsere Pfarre folgendes Leitbild entworfen:
Wir sind eine von Jesuiten geleitete Pfarre, die eng mit dem Kardinal König Haus zusammenarbeitet.
Da unsere Kirche aus Beton gebaut ist und wir eine lebendige und lebensfrohe Gemeinschaft sind, haben wir als Leitmotiv „Beton in Bewegung“ gewählt. Unsere Aufmerksamkeit widmen wir vor allem jenen Bereichen, denen die Aufmerksamkeit Jesu gegolten hat.
Wir haben uns entschieden für eine
• Option für Arme, für Menschen am Rand der Gesellschaft
• Option für Kinder und Jugendliche
• Option für Kunst und Musik
• Option für die Bewahrung der Schöpfung
Wir achten die Würde der Menschen, die zu uns kommen.
Wir pflegen Gemeinschaft in der Sorge füreinander und im Feiern miteinander.
Wir legen Wert auf eine Kultur der Dankbarkeit.
Wir achten die Vielfalt der Ausdrucksweisen von Frömmigkeit und pflegen sie.
Wir schauen über die Grenzen unserer Pfarre hinaus.
Wir streben eine Zusammenarbeit mit den anderen Pfarren im Bezirk an.
Wir wollen mit unserem ganzen Leben das Evangelium verkünden!
Im Bereich der Liturgie legen wir Wert auf eine vielfältige und feierliche Gestaltung der Sonntagsmessen und der Sakramente. Weitere Schwerpunkte sind die Kinderliturgie und die Kirchenmusik.
Schwerpunkte der Caritas-Arbeit sind die Sozialberatung mit Jause, die Wärmestube, der Flohmarkt, die Flüchtlingshilfe, die Begleitung alter Menschen und die Unterstützung der Jesuitenmission.
In der Verkündigung versuchen wir Beziehungen auch zu den Menschen außerhalb der Pfarre aufzubauen und zu pflegen. Das geschieht durch Jungschar- und Jugendarbeit, die Zusammenarbeit mit Schulen und dem Kindergarten, das Sternsingen in allen Häusern des Pfarrgebiets, durch Kunst und Musik und gemeinsames Feiern.
Schwerpunkte des Arbeitsjahres:
• Wärmestube
• Die Bibel neu entdecken
• Schule des Sehens
• Zusammenarbeit Jungschar – Umweltteam
Wir suchen Hilfe:
• Geburtstagsbriefe austragen
• Geburtstagsjausen
• Pfarrcafé
• Wärmestube
• Sängerinnen und Sänger
• Lektorinnen und Lektoren
• Kinderliturgie
• Mitarbeit bei Festen
• Mitarbeit beim Flohmarkt
Haben Sie Anregungen, Wünsche, Verbesserungsmöglichkeiten? Wir freuen uns über Ihre Nachricht an uns persönlich, die Pfarrkanzlei oder an beton.in.bewegung@gmail.com
Für den Pfarrgemeinderat Gertrud Baumgartner (Stv. Vorsitzende)

Pfarrer Gustav Schörghofer SJ