EMAS Projekte

Große und kleine Schritte

Unsere Pfarre wurde im März 2013 EMAS (Ecologic Management and Audit Scheme) zertifiziert. Die Pfarre hat sich damit ausdrücklich dazu bekannt verantwortlich mit der Schöpfung umzugehen.

Die Arbeit am Umweltprogramm wird vom Umweltteam moderiert und im Dialog mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Pfarre umgesetzt. Die Pfarrleitung und der PGR begleiten uns und entscheiden bei nötigen
Investitionen.

Im EMAS Umweltprogramm haben wir uns einiges vorgenommen. Es war eines unserer Ziele, den CO2 Ausstoß der Pfarre um mehr als 10% bis 2014 zu senken. Dieses Ziel haben wir schon im Jahr 2013 erreicht.

Ein Projekt, das uns lange beschäftigte, war die Heizung im Jungscharheim, die ab 2013 nur noch zu den Gruppenstunden aufgedreht wurde. Dank an die damalig Gruppenverantwortlichen, die diese mühselige
Arbeit auf sich genommen haben! Es hat sich gelohnt, der Energieverbrauch wurde um ca. ein Fünftel gesenkt. Seit Dezember 2013 übernimmt eine Zeitschaltuhr die Heizungssteuerung. Zusätzlich erfolgte eine Heizungstrennung, um einen besseren Wirkungsgrad zu erreichen. Zum geringeren CO2 Ausstoß unserer Pfarre hat außerdem der stark gesunkene Energieverbrauch des Alten Pfarrhofs beigetragen. Auch die anlässlich
der Kirchenrenovierung installierten LED Lampen und die verbesserte Heizungssteuerung in der Sakristei machen sich bezahlt.

Große Freude bereitet die Lösung für die zahlreichen überalterten Kühlkapazitäten in unserer Pfarre. In Zusammenarbeit mit unserem ehemaligen Festausschussleiter und dank einer großzügigen Spende der
Gruppe um Anni Tepser konnte ein neues Kühlgerät angeschafft werden. Die alten „Stromfresser“ wurden vom Netz genommen und die Nutzung von Altgeräten wird Anlass bezogen sorgfältig geplant.

Im Bereich der nachhaltigen Mobilität leisten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Wandergruppe in der Pfarre einen wichtigen Beitrag. Jährlich vermeiden sie CO2 im Ausmaß von rd. 700 kg, indem sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Ausgangspunkt ihrer Wanderungen anreisen. Laut Aussagen der Verantwortlichen fördert die gemeinsame öffentliche An- und Abreise die Gemeinschaft und ermöglicht eine flexible, unkomplizierte Organisation. Initiative und Idee für dieses nachhaltige Projekt stammen von Edith und Gottfried Gerstbach.

Ein Thema sind auch die Pfarrfeste. Schöpfungsfreundliche Feste zu feiern bedeutet auch sich Gedanken über die Herkunft der Speisen und Getränke zu machen. Unter dem Motto „natürlich feiern“ wurden am Kirtag heuer zum ersten Mal regionale und biologische Getränke angeboten. Für den nächsten Pfarrball ist geplant, mit Bio-Frankfurtern die Gaumen der Festbesucher zu erfreuen, denn schöpfungsfreundliche Feste und ein genussvolles Feiern stehen nicht im Widerspruch.


Wir dürfen also zufrieden sein….
Karin Ausserer und Renate Meissl vom Umweltteam