
Schön leuchte dein Ja zum Leben in deinem Gesicht! Nächster Termin nach der Sommerpause am 11. September um 10.30 Uhr in der Kirche! Nachlesen und weitere Termine hier.

Liebes großes Schulkind! Nachdem Du Dich nun in der Schule gut eingelebt hast, kommt heuer das nächste große Abenteuer auf Dich zu: Die Vorbereitung auf die Erstkommunion! Wir möchten Dich ganz herzlich dazu einladen, diesen spannenden Weg mit uns gemeinsam zu gehen. Wir, das ist die Pfarre am Lainzerbach. Wir haben uns schon ganz viel überlegt, wie wir gemeinsam Spaß haben können, neue Freunde kennenlernen, Spiele spielen, gemeinsam essen und basteln und gemeinsam Geschichten von Jesus erfahren und erleben können. Es würde uns riesig freuen, wenn wir Dich auf Deinem Weg zur ersten heiligen Kommunion begleiten dürften. Rede doch mit Deinen Eltern darüber, die können Dich zur Vorbereitung anmelden. Bis bald Dein Erstkommunionsteam

Die Konzilsgedächtniskirche Lainz, nach Plänen des Tiroler Architekten Josef Lackner erbaut, gilt als Paradebeispiel moderner Kirchenarchitektur. Das Einzige, das bisher fehlte: Eine Kirchenorgel, die dem Kirchenraum gerecht wird. Mehrmalige Anläufe scheiterten, nun gibt es ein geniales Orgel-Projekt. Nützen wir die Chance: Wir bauen unsere Kirche fertig!

Wir können etwas bewegen und setzen unsere Gespräche aus der Langen Nacht der Kirchen am 11.09.2026 fort. Herzliche Einladung!

So lautet ein Kapitel in Hubert Gaisbauers Buch „Ein Brief für die Welt“. (Illustrationen Leonora Leitl) In diesem Buch wird Papst Franziskus Enzyklika „Laudato si“ für Kinder erklärt. (Tyrolia: 2016.)

JUNGSCHARLAGER von Sonntag, 05. Juli bis Freitag, 10. Juli 2026 in Kritzendorf!
Liebe Alle,
Die Sommerzeit ist für viele auch Lesezeit. Papst Franziskus hat 2024 in einem Brief über die Rolle der Literatur in der Bildung nachgedacht. Er beginnt: „Oft [lesen wir] in der Langeweile der Ferien, in der Hitze und Einsamkeit mancher verlassener Stadtviertel.“ Vielleicht denkt der Papst dabei auch an die Lebensgeschichte des heiligen Ordensgründers der Jesuiten, Ignatius von Loyola. In seiner Bekehrungsgeschichte, dem Bericht des Pilgers, erzählt Ignatius, dass er während der Zeit seiner Genesung von einer Kriegsverletzung gerne seine gewohnten Ritterromane gelesen hätte; das war die populäre Literatur seiner Zeit. Nur gab es davon in seinem heimatlichen Schloss keine. Man fand dort nur die Legenda aurea und ein Leben Jesu. Ignatius begann, sich in diese Bücher zu versenken, stellte sich vor, wie es wäre, zu leben wie der heilige Franziskus, und beobachtete, dass diese Vorstellung ihn nachhaltig beflügelte und erfüllte, ganz anders als die gewohnten Rittergeschichten.
Seine früheren Leseerfahrungen scheinen ihm nun schal und unnütz. Aber sie waren doch auch eine Voraussetzung dafür, dass er sich das Leben der Heiligen so lebendig vorstellen konnte. Ignatius hat durch das Lesen von Romanen gelernt, Geschichten mit allen Sinnen zu erleben. Die Geistlichen Übungen, die er später aufgeschrieben hat, leben von dieser Fähigkeit, sich Dinge vorzustellen und darauf zu achten, welche inneren Regungen sie wachrufen.
Lesen fördert die Vorstellungskraft. Es bereitet uns so darauf vor, die Welt, die anderen und uns selbst facettenreicher wahrzunehmen. Das, was wir uns vorstellen können, bedingt ja auch unsere Wahrnehmung. Papst Franziskus spricht davon, dass die Literatur uns die Vielfalt der menschlichen Erfahrung zeigt: all die verschiedenen Gefühle, Leidenschaften, Bestrebungen… Weil sie uns so hilft, besser zu sehen, Christus, wahren Menschen und wahren Gott, in seiner Menschlichkeit zu sehen und besser kennenzulernen – und so auch besser zu verstehen, was es heißt, dass er Gott ist.
Es geht letztlich nicht um Textverständnis, sondern um die persönliche Begegnung. Franziskus zitiert deshalb einen seiner Lieblingsschriftsteller, Jorge Luis Borges, der das Lesen als „Hören auf die Stimme eines Anderen“ beschreibt. Die Bereicherung der Vorstellungskraft hilft auch, besser auf die Facetten und Nuancen zu achten, die in der Kommunikation eine so bedeutende Rolle spielen, und so auch dem Wort Gottes umfassender zu begegnen.
Und was ist Ihre Sommerlektüre?
… Ihr P. Manfred Grimm SJ
zum Downloaden: Mitteilungsblatt Juli und August
Wir bauen unsere Kirche fertig!
Der Bau des Wiener Stephansdoms hat über 300 Jahre lang gedauert. An der Notre Dame in Paris wurde 180 Jahre lang gebaut. Und die Basilika Sagrada Familia des katalanischen Architekten Antoni Gaudí in Barcelona, deren Turm Papst Leo im Juni weihen wird, ist nach über 140 Jahren immer noch nicht fertig. Die Konzilsgedächtniskirche in Lainz steht demnach in guter Tradition, wenn sie 58 Jahre nach der feierlichen Weihe immer noch der Vollendung harrt.
Denn was seit der Fertigstellung der Kirche im Jahr 1968 weiterhin fehlt, ist eine Orgel, die dem wegweisenden Bau von Architekt Josef Lackner gerecht würde. Zunächst fehlte schlicht das Geld. In der finanziellen Not wurde im Jahr 1970 die alte Orgel aus der alten Lainzer Pfarrkirche in die neue transferiert, Architekt Lackner baute ein modernes Gehäuse aus weißem Holz. Die Anordnung des Instruments war so ausladend, dass der Kirchenchor auf der Orgelempore keinen Platz fand, wie alte Fotos zeigen. Das war aber nicht das größte Problem. Im Jahr 1999 setzte ein Kurzschluss während der Sonntagsmesse die Orgel außer Gefecht, sie erwies sich als nicht mehr reparabel.
Der damalige Pfarrer, P. Leo Wallner, brauchte eine rasche Lösung und wurde im Altersheim Am Rosenhügel fündig. Von dort konnte er eine kleine Hausorgel kostengünstig erwerben. Sie war als Provisorium gedacht, und nun ist auch sie kaputt, eines der nur fünf Register ist nicht mehr verwendbar.
Bereits unter P. Wolfgang Dolzer und P. Gustav Schörghofer gab es konkrete Pläne für eine neue Orgel. Sie mussten zuerst wegen der Kirchenrenovierung, dann wegen Corona zurückgestellt werden. Nun können sie unter Pfarrer P. Stefan Hengst endlich verwirklicht werden!
In Zusammenarbeit mit dem Referat für Kunst und Denkmalpflege der Erzdiözese Wien wurde ein geniales Projekt ausgetüftelt: Die neue Orgel für die Konzilsgedächtniskirche wird musikalisch und architektonisch bestechend! Und nachhaltig. Die deutsche Orgelbaufirma Vleugels wird eine historische Orgel aus dem Jahr 1847 unserer Kirche entsprechend erweitern. Der Tiroler Künstler Peter Sandbichler, der die Architektur von Lackner seit frühester Jugend kennt, wird die äußere Verkleidung schaffen: Einen Orgelprospekt aus hauchdünnen Plättchen aus Ultrahartbeton. Ton in Beton – in Harmonie mit dem Lackner-Bau!
Das Orgelprojekt wird sich nur dann gut verwirklichen lassen, wenn sich möglichst viele Menschen daran beteiligen. Insgesamt müssen wir 350.000 Euro aufbringen. In den nächsten Wochen werden wir das Projekt im Detail präsentieren. Und Möglichkeiten vorstellen, wie Sie an der neuen Orgel konkret Anteil nehmen können!
Für das Orgelteam, Eva Maria Hoppe-Kaiser
zum Downloaden: Mitteilungsblatt Juni 2026
Liebe Pfarre,
Ostern ist vorbei. Nicht ganz, weil wir noch im Osterfestkreis sind, aber immerhin sind Kar- und Osterwoche vorbei. Oft wurde ich gefragt, ob ich mich jetzt ausruhen könnte. Wahrgenommen wird, das das pastorale Team in diesen Tag oft in Liturgien auftaucht. Das ist richtig. Und es sind auch immer besondere, die mehr Vorbereitung erfordern. Auch das ist richtig. Richtig ist zum Glück auch, dass in diesen Tagen ein großes Team mitarbeitet, so dass es bis auf die Häufigkeit sogar einfacher ist. Festzeiten sind wunderbare Zeiten in denen viele und gut zusammenarbeiten. Herzlichen Dank an alle. Es hat heuer super geklappt – wie eigentlich immer. Das ist sehr beruhigend, so dass man sich auf diese Zeiten auch freuen kann.
Danach wird es dann wieder etwas schwieriger. Die Osterwoche war voll mit Besuchen bei Schulen. Darüber bin ich sehr froh und ich will mich auch gar nicht anders, aber Ausspannen geht anders. Gut das ich eh nicht so müde war. Aber dann geht es sehr dicht weiter. Die Osterzeit ist die vollste Zeit im Kirchenjahr. Erstkommunion: 61 Kinder, Firmung: 53 Jugendliche, Erwachsenenfirmung, Flohmarkt, Kirtag, Fronleichnam, Pfingsten, Christophorusfest. Das ist dann schon das pralle Leben. Und das ist gut so, aber eben auch viel. Und wiederrum. Viele helfen, viele tragen die Aktionen und trotzdem. Wir schaffen so viel, weil viele sich engagieren.
Wir bauen den Flohmarkt auf. Das Handy habe ich auf lautlos damit man gut schaffen kann. Die Smartwatch meldet dann aber doch einen Anruf. Eigentlich sind es zwei. Ich geh doch ran, etwas unwirsch. Und dann sind es zwei Anfragen für Taufen. Dann schnell umschalten und freundlich sein. Taufen sind eine wunderbare Sache. Aber warum kommt es genau jetzt. Sonst bekomme ich kaum solche anrufen. Es ist also nicht nur bei mir viel los. Im Frühling packt man Dinge an. Haben Sie auch Projekte? Wenn Sie noch eines brauchen, dann melden sie sich in der Kanzlei. Dort nimmt man ihre Anrufe auch entspannter entgegen.
Ich erlebe uns im Moment als sehr lebendig, trotz der Tode von Menschen, die uns nahestanden. Für die Firmung 2027 haben zwei junge Frauen ihr Interesse zur Mitarbeit bekundet. Im PGR und darüber hinaus hat sich ein Team für das Orgelfundraising gefunden. Bei der langen Nacht der Kirchen versuchen wir ein neues Format. Kommen Sie und erleben Sie es. Zum ersten Mal kamen alle Kinder des Abschlussjahrgangs der drei Kindergarten auf dem Pfarrgebiet (Nikolausstiftung) zu einer Schatzsuche im Garten des KKH zusammen. Vielleicht eine neue Tradition. Zu Fronleichnam ziehen wir zum ersten Mal nach St. Hubertus. Müde sind wir alle schon ein wenig. Also kommen sie und helfen und feiern mit.
Ihr Pfarrer Stefan Hengst SJ
zum Downloaden: Mitteilungsblatt Mai 2026
Liebe Pfarrgemeinde,
die amerikanische Schriftstellerin Susan Sontag hat 1966 einen Essay mit dem Titel „Against Interpretation“ – Gegen Interpretation – geschrieben. Darin denkt sie darüber nach, wie wir Kunst und Geschichten verstehen. Oft möchten wir hinter einem Bild oder Text eine tiefere Bedeutung finden. Das nennen wir dann „Interpretieren“. Doch dabei, sagt Sontag, kann leicht das verloren gehen, was eigentlich wichtig ist – das unmittelbare Erleben und das, was uns dabei unmittelbar bewegt.
Man denke an die unzähligen Deutungen Kafkas. Oft wird die unmittelbare befremdliche Wirkung der Texte dadurch abgeschwächt – oder, wie Sontag es nennt, „gezähmt“ –, dass man sie in eine Interpretation übersetzt, die wieder gut in unser Weltbild passt und uns nicht weiter beunruhigt. Das Ungeheuerliche wird handhabbar gemacht, bekommt einen Platz in einer vertrauten Schublade und stellt dann keine wirkliche Herausforderung mehr dar. Der „Prozess“ ist nur noch halb so beunruhigend, wenn man ihn als Kritik am modernen Verwaltungsstaat und seinen totalitären Folgen verbuchen kann.
Vielleicht haben wir auch die Auferstehung gezähmt?
„Das Grab ist leer, Christus ist auferstanden!“ – was sagen wir damit eigentlich? In unserer alltäglichen Welt kommt so etwas wie Auferweckung von den Toten nicht vor. Wir können es uns eigentlich nicht einmal vorstellen. Die Auferweckung Christi bleibt ein einmaliges, nicht reproduzierbares Ereignis, das sich dem Begreifen entzieht. Wir wissen davon nur, was die ersten Christen bezeugt haben: Das Grab ist leer, er erschien den Frauen und später den Jüngern, und sie erkannten ihn daran, dass er mit ihnen essen und trinken konnte.
Natürlich lässt sich daraus vieles deuten. Etwa, dass es sich letztlich um eine Auferstehung in den Glauben und die Verkündigung der Gemeinde handle – dass die „Sache Jesu“ im Glauben der Gemeinde weiterlebt. Das mag nicht falsch sein, aber es verengt den Blick. Solche oder ähnliche Interpretationen könnten uns sogar daran hindern, das Unbehagen auszuhalten, das darin liegt, etwas nicht erklären zu können. Vielleicht wäre es gut, zunächst einfach beim Staunen zu bleiben. Es ist doch erstaunlich genug, dass dieser Mensch Jesus nicht im Tod bleiben konnte. Hüten wir uns vor zu eindeutigen Deutungen. Wenn die Auferstehung der Anfang der neuen Schöpfung ist, dann wird sie tatsächlich etwas ganz Neues sein – so neu, dass wir bis heute keine Schublade dafür haben.
Vielleicht kann die Feier von Ostern eine Gelegenheit sein, ins Staunen zu kommen. Und es könnte ja sein, dass dieses stille Staunen vor dem unergründlichen Geheimnis der Auferstehung uns tiefer berührt als eine noch so schöne Deutung.
Neu ist in diesem Jahr auch unsere Osterkerze. Sie wurde im Rahmen der Firmvorbereitung von den Firmbewerberinnen und -bewerbern gestaltet. Und auch hier gilt, frei nach Gertrude Stein: Ein buntes Quadrat ist ein buntes Quadrat ist ein buntes Quadrat. Und das ist erfreulich genug.
Ihr P. Manferd Grimm SJ
Liebe Pfarrgemeinde,
in einem Jahr ist es soweit! Wenn Sie jetzt mit einer gewissen (frohen) Erwartung fragen, „ja was denn?“, dann haben wir den halben Weg schon geschafft. Am 7. März 2027 wählen wir den nächsten Pfarrgemeinderat, oder kurz PGR. Es ist nicht nur der nächste, sondern der erste der Pfarre am Lainzerbach, der gewählt wird. Das ist also schon ein besonderes Ereignis.
Wir werden am 7. März schon 2 Jahre lang eine Pfarre und insgesamt 4 Jahre gemeinsam auf dem Weg sein. Wir kennen uns also schon ein wenig, so dass wir wissen, wer kann was, wer steht für was und was wünsche ich mir von der Pfarre am Lainzerbach. Wählbar ist man im Übrigen ab 16 Jahren. Und da wir auch eine junge Pfarre sind, freuen wir uns besonders über viele jugendliche Kandidat:innen. Bei der Jugend darf man noch ausdrücklich sein. Alle anderen Altersgruppen sind auch sehr willkommen. Der PGR soll die gesamte Pfarre abbilden. Alle Alter, alle Geschlechter, alle Stadien des Lebens, alle Grade der Zugehörigkeit.
Was bedeutet es, wenn man sich aufstellen lässt? Es bedeutet, dass es einem nicht egal ist, was mit unserer Pfarre passiert. Was bedeutet es, wenn mich jemand fragt, ob ich kandidieren würde? Es bedeutet, dass dieser Mensch in mir etwas sieht, was ich vielleicht selber noch nicht gesehen habe. Ich sollte dem trauen. Was bedeutet es, wenn ich mich selbst als Kandidat:in melde? Es bedeutet, dass mein Herz brennt.
Was sollte man mitbringen als Kandidat:in? Liebe zur Pfarre, Spaß an Menschen und Gemeinschaft. Wir haben ca. 6 Treffen im Jahr zu denen wir auf unser Pfarrleben schauen, Ideen entwickeln und auch die notwendigen Beschlüsse fassen. Es ist nicht vorrangig das Arbeits-gremium, aus dem sich dann Menschen finden, die in Ausschüssen weitere Energie investieren. Das kann es aber sein. Im PGR lernt man sich kennen und möchte vielleicht zusammen noch mehr Verantwortung übernehmen. Beispiele dafür sind der Jugendausschuss, der Liturgie-ausschuss und der Umweltausschuss.
Da wir gerne feiern, darf man sehr gerne auch wieder mit Gleichge-sinnten den Feste und Feiern Ausschuss gründen. Auch hier geht es nicht darum Tische zu schleppen, sondern alle zusammen zu bringen, die dann eben Kochen, Backen und, weil es nicht anders geht, auch die Tische schleppen.
Der Countdown läuft. Überlegen Sie, ob Sie es sein könnten, ob es die Dame oder der Herr von nebenan sein könnte. Melden Sie sich selbst und sprechen sie andere an.
Ich baue auf uns alle. Ihr Pfarrer Stefan Hengst.



