Liebe Pfarrgemeinde!
Endlich sind die Ferien vorbei. Ein gutes Gefühl. Der Alltag hat uns wieder und damit auch der alte Trott. Die wenigsten von uns werden sich so fühlen, ist doch die Freiheit des Sommers mit das Schönste am Jahr. Versuchen wir es also nochmal.
Endlich sind die Ferien vorbei. Ein gutes Gefühl. Neues liegt vor mir. Neue Chancen, neues Glück. Mit dem zweiten Teil stimmen jetzt schon mehr Menschen überein. Aber kann das Neue nicht nur kommen, wenn das Alte – und war es noch so schön – Platz macht? Vielleicht ist es tatsächlich gut, dass jetzt wieder ein Schuljahr begonnen hat, ein Kindergartenjahr, ein Studienjahr oder ein Arbeitsjahr. Neue Leinwände, die gestaltet werden können. Wir alle werden uns entwickeln. Spannend und schön.
Vielleicht probieren wir es ein drittes Mal. Danke für die geschenkte Zeit des Sommers und den Start in den Herbst. Möge es wieder gelingen. So kann man es auch angehen; Dankbarkeit und Hoffnung, dass es schon wird. Hoffnung ist eine wichtige Haltung. Wer hofft, und das ist nicht träumen, obwohl das auch manchmal notwendig ist, wer also hofft, die/der hat einen Halt im Leben.
Eine der ersten Aufgaben dieses neuen Lebensabschnittes ist, das zu finden, das mich hoffen lässt. Merken Sie es sich und kehren Sie zu diesem Schatz zurück. Manche mögen sagen, dass das zu billig sei. Ich glaube nicht, wenn man es nicht bewusst missbraucht. Geben Sie Ihrer Hoffnung eine konkrete Gestalt.
Kann eine Pfarrgemeinde auch als Ganzes etwas hoffen? Ich denke ja. Den ganz großen Hoffnungsrahmen setzt der Pastoralplan. An ihm wird der PGR seine Arbeit beginnen. Innerhalb diese Planes gibt es dann viele Projekte. Auch das sind Hoffnungsträger. Wir werden uns um ein Schutzkonzept kümmern, weil es uns ein Herzensanliegen ist. Alle sollen sich bei uns wohl und sicher fühlen. Gemeinsam schauen wir auf unsere Orte und Abläufe und, am wichtigsten, auf unsere Haltungen. Herzliche Einladung an alle mitzutun.
Ein Orgelprojekt, ein langer Wunsch von verschiedenen Generationen von Menschen in der Pfarre könnte sich realisieren lassen. Mit Herbst sind wir drei Priester in der Pfarre. Damit haben wir seit langer Zeit wieder zum ersten Mal die personelle Ausstattung, sie gibt uns Freiräume für Neues und wiederentdecktes Altes.
Und vielleicht haben Sie eine ganz andere Hoffnung für uns als Pfarre am Lainzerbach. Sprechen Sie mit anderen darüber - ein erster Praxistest - und kommen Sie auch gerne zu uns. „Der Sommer war sehr groß.“ (Herbsttag, Rainer Maria Rilke) Aber wer sagt, dass der Herbst nicht an ihn heranreichen kann?
Ihr P. Stefan Hengst SJ
zum Downloaden: Mitteilungsblatt September

